direct - push Probenahme mit dem CH Gestänge

 

Das CH Gestänge ermöglicht die sanfte Beprobung von Grundwasser im Lockergestein im direct push Verfahren.

In der Abbildung ist die Durchführung schematisch dargestellt. Zuerst wird die Probenahmesonde bis zur gewünschten Endteufe in den Boden eingebracht. Anschließend wird die Edelstahl - Filterstrecke (1 m) freigelegt und die Pumpe durch das Bohrgestänge in den Bereich der Filterstrecke eingebaut. Die Grundwasserförderung erfolgt mittels Druckluft oder bei analytisch sensiblen Fragestellungen auch mit Stickstoff oder gar Helium. Die Förderraten betragen je nach Ergiebigkeit zwischen 10 ml / Min bis 500 ml / Min. Das zu fördernde Vorpumpvolumen ist aufgrund des geringen Durchmessers (10 mm) und der Länge der Filterstrecke (1 m) nur gering. Dadurch reduziert sich die potenziell zu entsorgende Wassermenge erheblich gegenüber der herkömmlichen Probenahme aus Grundwassermessstellen.

Die Grafik veranschaulicht den Vorgang des Abteufens, des Ziehens und Freilegens der Filterstrecke sowie der Grundwasserprobenahme.

Der Vorteil dieser Grundwasserprobenahmemethode liegt in der meterweisen Beprobbarkeit des wassererfüllten Grundwasserleiters. Es lassen sich so 3-dimensionale Schadstoffverteilungen innerhalb des Grundwassers schnell und kostengünstig erkunden.

Das Verfahren kann ebenfalls zur Ermittlung geeigneter Ansatzpunkte zur Errichtung von Grundwassermessstellen genutzt werden.

Mit der bei GeoLith® vorhandenen Ausrüstungen können Grundwasserproben bis zu einer Tiefe von 10 m u GOK gewonnen werden.

 

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